Löst Klebeprobleme

Das Heißkleben ist im Bereich Verpackungen eine der gängigsten Methoden für breit gefächerte Anwendungsfälle. Ob Logistikdienstleister, Fertigungsbetriebe oder Handelsunternehmen – das Thema Verpackung betrifft eine Vielzahl von Branchen und Industriezweigen. Hier werden Holz, Kunst- und Schaumstoffe sowie Kartonagen mittels Schmelzklebstoffen (Hotmelt) verklebt.

Die Herstellung von Faltschachteln, die Display-Aufrichtung, das Etikettieren, das Verschließen von Umverpackungen / Versandkartons und die Ladungssicherung sind nur einige Beispiele. Dabei werden die thermoplastischen Klebstoffe mit unterschiedlichen Auftragsgeräten verarbeitet. Handgeführte Klebepistolen, Tankgeräte bis hin zu vollautomatisierten Roboteranlagen werden eingesetzt.

Den vielseitigen Einsatzgebieten und zu verbindenden Materialien steht eine breite Palette von Schmelzklebstoffen mit unterschiedlichen Eigenschaften gegenüber. Die Auswahl des passenden Auftragsgerätes und Klebstoffes erfolgt anwendungsspezifisch. Hierbei werden auch betriebliche Belange und Möglichkeiten berücksichtigt.

Inhaltsübersicht

Ihre Vorteile des Heißklebens

Das müssen Sie beachten

Best Practice: Anwendung

Die Lösung: TR 55 Stationär

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Die Heißklebetechnik bietet einige Vorteile gegenüber anderer Verbindungstechniken - Hier klicken um mehr zu Erfahren!
  • je nach Anwendungsfall angepasste Auftragsmöglichkeiten (Sprüh-, Punkt-, Raupen-, Film-Auftrag)
  • sowohl dauerhafte, als auch wieder ablösbare Verklebungen möglich
  • zügige Weiterverarbeitung der gefügten Teile durch schnelles Abbinden von Schmelzklebstoffen
  • keine Perforierung der zu verbindenden Materialien, wie z.B. Löcher beim Tackern, welche ein Aufreißen des Kartons begünstigen
  • keine Verletzungs- oder Beschädigungsgefahr am Endprodukt, z.B. durch herausstehende Metallklammern)
  • eine von außen meist unsichtbar Verbindung (keine Bänder oder Klammern)
  • Verpackungsaufdrucke werden nicht verdeckt oder beschädigt
  • keine Lösemittel enthalten, welche besondere Gesundheitsschutzmaßnamen bei der Verarbeitung erfordern
  • Verminderung des Abfallaufkommens (z.B. keine leeren Sprühdosen, unbrauchbare Materialreste)
Bei der Verklebung von Verpackungen gilt es, einige Punkte zu beachten - für Beispiele kilcken!
  • welche Materialen sollen verklebt werden
  • wie ist die Oberflächenbeschaffenheit (z.B. lackiert / beschichtet)
  • ist eine besondere Temperaturempfindlichkeit zu beachten (z.B. Schaumstoffe)
  • welche Rückstellkräfte sind zu erwarten
  • die Größe der zu verklebenden Fläche (gewünschte Auftragslänge und -breite)
  • Welche Art der Klebung soll erzielt werden? (z.B. Endgültiges Verbinden, vorübergehendes Fixieren, Abdichten, Isolieren)
  • außergewöhnliche thermische Belastungen (z.B. sehr hohe oder tiefe Temperaturen auf dem Transportweg)
  • bestehen Anforderungen an die Optik der geklebten Teile (Farbe des Klebstoffes, Breite der Klebefuge etc.)
  • den betrieblichen Ablauf und vorhandene Möglichkeiten (z.B. Druckluftanschluss vorhanden)
  • besondere Vorgaben (z.B. in der Lebensmittel- oder Spielzeugindustrie).

Anwendungsbeispiel: Konfektkugeln in Zellophantüten mit Pappaufhänger.

Acht Konfektkugeln werden paarweise übereinander in eine Zellophantüte verpackt. Der obere (leere) Bereich der Zellophantüte soll in einem Pappaufhänger verklebt werden. Das Endprodukt wird hängend im Ladenregal präsentiert.

Die Verklebung erfolgt mittels Aufbringung einer Klebstoffraupe jeweils an den Innenseiten der hinteren und vorderen Lasche des Pappaufhängers. Nach Positionieren des oberen Bereichs der Zellophantüte zwischen den Papplaschen werden diese zusammengedrückt.

Gewünscht ist eine dauerhafte Verklebung. Da es sich um eine Lebensmittelverpackung handelt, wird ein Klebstoff mit FDA-Zulassung gewählt. Dieser muss eine sichere Haftung an Pappe und Kunststoff (Zellophan) erreichen.

Zudem muss die Verklebung transportbedingten Kälte- und Wärmeeinflüssen standhalten. Nach Aufbau im Laden (Aufhängen der Konfekttüten im Regal) muss die Verklebung dem Gewicht der Konfektpäckchen standhalten.

“Handfreies Arbeiten” bei der Klebstoffaufbringung ist erwünscht, um das Positionieren der zu verklebenden Teile zu erleichtern.

Die pneumatische Klebepistole TR 55 LCD wird erweitert mit dem passenden Zubehör für stationäres Arbeiten (Ablagestativ, stationäre Einrichtung, Fußschalter) und einer 3-Loch-Düse.

  • Die elektronische Temperaturregelung der TR 55 LCD ist komfortabel einstellbar und regelt präzise. Geringe Temperarturschwankungen schonen den Klebstoff und sorgen für konstante Klebeergebnisse.
  • Mittels der 3-Loch-Düse werden drei Klebstofflinien gleichzeitig nebeneinander gelegt. Dadurch wird mehr Haftungsoberfläche erreicht, ohne den Nachteil einer dicken (auftragenden) Klebstoffraupe.
  • Der stationäre Aufbau ermöglicht “handfreies Verkleben”. Der Anwender kann mit beiden Händen die zu verbindenden Komponenten korrekt ausrichten. Der Klebstoffausstoß wird über den Fußschalter gesteuert.

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